Bereits Anfang Dezember verstarb der „Hausanwalt“ der schwäbischen AWO, Wolfgang Roßmerkel.

Zwei Jahrzehnte hat er die Arbeiterwohlfahrt vor allem in arbeitsrechtlichen Fragen beraten und - wenn nötig - auch vor Gericht vertreten. Sein fachlicher Rat war dabei immer richtig, seine anwaltschaftlichen Schriftsätze stets präzise und nachvollziehbar formuliert und seine so freundliche, aber verbindliche Art vor Gericht hochgeschätzt. Immer wusste er, woher die AWO mit ihrer Gründung in der Arbeiterbewegung kommt und wo sie mit ihren Grundwerten steht. Ein fairer Umgang mit und ein ausgleichendes Wirken für Arbeitgeber- und Arbeitnehmerinteressen waren ihm so als langjähriges Mitglied unseres Verbandes selbstverständlich.

Ergänzend zu den umfangreichen Leistungen des AWO-Sozialzentrums Neuburg wurde nun auch eine Frühförderstation in Eichstätt eröffnet. Darüber freuten sich im Bild von links: Einrichtungsleiter Peter Kopischke, Dritter Bürgermeister Gerhard Nieberle, AWO-Vorstandsvorsitzender Dieter Egger, der Leiter des AWO-Sozialzentrums in Neuburg Stefan Langen, stellvertretende Landrätin Rita Böhm und Diplompädagogin und Koordinatorin Cora Beck. (Foto: Tina Steimle/Donaukurier)

Pünktlich zum Weltaidstag am 1. Dezember hat auch unser AWO-Zentrum für Aidsarbeit Schwaben (ZAS) medienwirksam die „Informations-Trommel“ gerührt.
Die Berichte finden Sie unter diesen beiden Links:

www.tvbayern.de

www.aichacher-zeitung.de.

Vorfreude gehört bekanntermaßen zu den schönsten Freuden: Allen Sprachreisen-Fans und solchen, die es noch werden wollen, teilen wir vorab den Termin unserer Haupt-Reise im kommenden Sommer mit: Wir fahren am 10.08.2019 mit dem Bus von Stadtbergen über Stuttgart (weitere Haltestellen einplanbar je nach Menge der Anfragenden) nach Hastings an der südostenglischen Küste und bleiben dort bis zum 24.08.2019. Das bedeutet zwei Wochen Leben in einer Gastfamilie, voller Englisch-Lernstunden (vormittags) an einer zertifizierten Sprachschule und mit einer großen Palette an Nachmittags-Aktivitäten, die sich unser geschultes Jugendbetreuer-Team gemeinsam mit den Jugendlichen ausdenkt. Interessenten können sich ab sofort vormerken lassen. Mehr Infos unter www.awo-schwaben.de/familie/sprachferien.html. Dort findet sich auch unsere Broschüre von 2018. Sie wird in Kürze mit allen Daten für 2019 ersetzt.

Mehr als 100 neu bei der AWO Schwaben Beschäftige besuchten die diesjährige Mitarbeiterkonferenz und traten hierbei in direkten Austausch untereinander wie auch mit dem Arbeitgeber, der seine Aufgabenfelder und seine Firmenphilosophie näher vorstellte. Hier einige Impressionen von der Konferenz.

 

 

Neuburg/Donau. Die häusliche Pflege durch Angehörige stand im Mittelpunkt der in Neuburg/Donau am Wochenende stattgefundenen Herbst-Präsidiumssitzung der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt (AWO Schwaben). Hierbei wurde folgende Resolution verabschiedet: Die häusliche Unterstützung durch Angehörige ist eine nicht wegzudenkende Säule im System der Pflegeversicherung und sollte daher nach Maßgabe des Koalitionsvertrages ausgebaut werden. So weit so gut. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plant aber nun wider Erwarten eine Verschlechterung der Situation pflegender Angehöriger: Bislang bezahlt die Pflegeversicherung anteilige Rentenbeiträge für pflegende Altersrentner. So können diese ihre Rente mithilfe dieser Beiträge etwas aufbessern.

Einrichtungsleiterin Silke Heuberger: „Das neue Teamfoto war uns ein Bedürfnis… - weil wir so „bunt“ sind! Ich als Leitung freue mich auch darüber, dass die neuen Kolleginnen mit all ihren Fähigkeiten so vielfältig sind, da macht das Miteinander besonders viel Freude. Ab Oktober kommt dann noch eine Brasilianerin dazu, also wird’s noch bunter bei uns und vermutlich temperamentvoller.“

Als ehrenamtlicher Vertreter der AWO in Bayern, Schwaben und im Augsburger Land nahm der Königsbrunner AWO-Ortsvorsitzende Otto Müller am diesjährigen Bürgerfest des Bundespräsidenten im Berliner Schlosspark Bellevue teil. Mehr als 4.000 ehrenamtlich Engagierte hatten so Gelegenheit zum Gespräch mit dem Gastgeber und zum Austausch untereinander. Auf der Parkbühne wurde ein umfangreiches Kulturprogramm geboten. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender bedankten sich bei den vielen ehrenamtlich engagierten Menschen und Initiativen und appellierten an den auch in schwieriger Zeit unverzichtbaren Zusammenhalt der Gesellschaft. Otto Müller: „Die Rede des Bundespräsidenten, die vielen Gespräche mit anderen Gästen und die gesamte Atmosphäre an diesem Tag sind die beste Motivation, sich auch weiterhin ehrenamtlich in der AWO zu engagieren um sich für Menschlichkeit und Demokratie in unserer Gesellschaft einzusetzen.“

Tarifvertrag der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Bayern

Die AWO Schwaben ist traditionell Vollmitglied im Arbeitgeberverband der AWO in Deutschland e.V. und vergütet vollumfänglich nach dem Tarifvertrag der AWO in Bayern (TV AWO-Bayern). Als Vorstandsmitglied im Arbeitgeberverband engagiert sich AWO-Schwaben-Vorstandsvorsitzender Dieter Egger für eine laufende Anpassung und Fortschreibung des Tarifwerks und der Vergütungen. Nach einer Systemumstellung auf der Internetseite des Arbeitgeberverbandes stellen wir den Tarifvertrag mit den aktuellen Vergütungstabellen nun auf unserer Homepage zur Verfügung.

Hier geht es zum Tariftext.

Pflege-TÜV aktuell

Ambulante AWO-Einrichtungen schneiden bei Qualitätsüberprüfungen hervorragend ab
Vier ambulante Einrichtungen der schwäbischen AWO haben sich dem sogenannten „Pflege-TÜV“ unterzogen. Bei den neuerlichen Qualitätsüberprüfungen seitens des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) schnitten die Einrichtungen durchgehend hervorragend ab.

Das Thema „Allgemeinverbindlicher Tarifvertrag für die Pflege“ nimmt weiter Fahrt auf. Die Vertreter der Freien Wohlfahrtspflege und der Gewerkschaft ver.di sind zurzeit dabei, einen gemeinsamen Vorschlag zur Änderung der §§ 7 und 7a des Arbeitnehmerentsendegesetzes zu formulieren und dem BMAS vorzulegen. Ein über das Arbeitnehmerentsendegesetz als allgemeinverbindlich erklärter Tarifvertrag wäre dann per Rechtsverordnung zwingend von allen Trägern der Altenpflege (weltlich-gemeinnützig, kirchlich-gemeinnützig und privat,) anzuwenden und auch für Anbieter aus dem Ausland gültig.