Bewegendes Zeitzeugnis gegen Rassismus

Arbeiterwohlfahrt (AWO) Schwaben zeigte öffentlich an der Stadtbergener Geschäftsstelle einen Film über die NS-Widerstandskämpferin Anna Pröll und ihre Familie. Nie wieder Krieg. Stattdessen ein Leben ohne Angst vor den Mitmenschen, ohne Angst vor der Zukunft: Dafür hat sich Anna Pröll in der Zeit des Nationalsozialismus schon als junges Mädchen eingesetzt, daran hielt sie auch während ihrer Inhaftierung fest und daran appellierte sie bis zu Ihrem Tod im Jahre 2006.

"100 Jahre AWO - #wirmachenweiter", so heißt ein Film, den der AWO-Bundesverband nun im Rahmen des Jubiläums erstellte.
Der 19-Minüter zur Geschichte der AWO beleuchtet die Entstehung und Entwicklung des Verbandes anhand der Epochen: Weimarer Republik, Zerschlagung durch die Nationalsozialisten, Bonner Republik und Berliner Republik.

AWO- Petition beim Deutschen Bundestag „Eigenanteil bei stationärer Pflege begrenzen!“

Die AWO hat beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages die Petition „Eigenanteil bei stationärer Pflege begrenzen“ eingebracht: mehr Info. AWO-Vorstandsmitglied Brigitte Döcker erklärt: „Seit Jahren macht die AWO auf die Tatsache aufmerksam, dass alle Kostensteigerungen, die in Pflegeheimen anfallen, aufgrund der Deckelung der Beträge, die die Pflegeversicherung zahlt, allein von den Bewohnerinnen und Bewohnern übernommen werden müssen. Für diese ist die Schmerzgrenze längst überschritten, denn sogar direkt durch die Pflege entstehende Kosten sind inzwischen in den zu zahlenden Eigenanteilen enthalten. Doch von Seiten der Politik wurde das Thema bisher nicht ernsthaft angegangen. Mit der Petition wollen wir zeigen, wie wichtig den Menschen dieses Thema ist. Wir sind überzeugt davon, dass wir die 50.000 Stimmen zusammenbekommen, damit der Bundestag sich mit einer gesetzlichen Neuregelung beschäftigen muss.“

Die AWO Schwaben ruft dazu auf, die Petition zu unterstützen. Unter dem oben genannten Link kann man online mitzeichnen. Die Unterzeichnungsfrist läuft noch bis zum 14. März 2019.

Ann-Kathrin Schneider

In Augsburg-Inningen vermietet die Arbeiterwohlfahrt (AWO), Bezirksverband Schwaben, 16 schwellenfreie Seniorenwohnungen und 7 Wohnungen für junge Leute. Ideal für offene Mieter, die eine gute Nachbarschaft und eine lebendige Hausgemeinschaft schätzen. Das Haus der Generationen richtet sich an Senioren, die sich selbst in ihrer Wohnung versorgen, Berufstätige, Studierende und Auszubildende. Gemeinschaftliches Wohnen steht für eine besondere Lebensqualität. Damit eine lebendige Hausgemeinschaft entsteht, werden langfristige Mieter gesucht.

Unsere Mitarbeiterin Ann-Kathrin Schneider berät Sie gerne unter Telefon: 0821 43001-177 oder per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Näheres zum Bauobjekt finden Sie in unserem Prospekt: Download PDF

 

Strom aus Wasserkraft

Gute Bilanz: Ein Großteil der Einrichtungen der AWO Schwaben bezieht inzwischen 100 % Ökostrom aus heimischen Wasserkraftwerken.
Dafür hat das Unternehmen jetzt ein Zertifikat seitens der Lechwerke (LEW) AG im Rahmen des Stromliefervertrags LEW Business Natur erhalten.

 

Bereits Anfang Dezember verstarb der „Hausanwalt“ der schwäbischen AWO, Wolfgang Roßmerkel.

Zwei Jahrzehnte hat er die Arbeiterwohlfahrt vor allem in arbeitsrechtlichen Fragen beraten und - wenn nötig - auch vor Gericht vertreten. Sein fachlicher Rat war dabei immer richtig, seine anwaltschaftlichen Schriftsätze stets präzise und nachvollziehbar formuliert und seine so freundliche, aber verbindliche Art vor Gericht hochgeschätzt. Immer wusste er, woher die AWO mit ihrer Gründung in der Arbeiterbewegung kommt und wo sie mit ihren Grundwerten steht. Ein fairer Umgang mit und ein ausgleichendes Wirken für Arbeitgeber- und Arbeitnehmerinteressen waren ihm so als langjähriges Mitglied unseres Verbandes selbstverständlich.

Ergänzend zu den umfangreichen Leistungen des AWO-Sozialzentrums Neuburg wurde nun auch eine Frühförderstation in Eichstätt eröffnet. Darüber freuten sich im Bild von links: Einrichtungsleiter Peter Kopischke, Dritter Bürgermeister Gerhard Nieberle, AWO-Vorstandsvorsitzender Dieter Egger, der Leiter des AWO-Sozialzentrums in Neuburg Stefan Langen, stellvertretende Landrätin Rita Böhm und Diplompädagogin und Koordinatorin Cora Beck. (Foto: Tina Steimle/Donaukurier)

Pünktlich zum Weltaidstag am 1. Dezember hat auch unser AWO-Zentrum für Aidsarbeit Schwaben (ZAS) medienwirksam die „Informations-Trommel“ gerührt.
Die Berichte finden Sie unter diesen beiden Links:

www.tvbayern.de

www.aichacher-zeitung.de.

Vorfreude gehört bekanntermaßen zu den schönsten Freuden: Allen Sprachreisen-Fans und solchen, die es noch werden wollen, teilen wir vorab den Termin unserer Haupt-Reise im kommenden Sommer mit: Wir fahren am 10.08.2019 mit dem Bus von Stadtbergen über Stuttgart (weitere Haltestellen einplanbar je nach Menge der Anfragenden) nach Hastings an der südostenglischen Küste und bleiben dort bis zum 24.08.2019. Das bedeutet zwei Wochen Leben in einer Gastfamilie, voller Englisch-Lernstunden (vormittags) an einer zertifizierten Sprachschule und mit einer großen Palette an Nachmittags-Aktivitäten, die sich unser geschultes Jugendbetreuer-Team gemeinsam mit den Jugendlichen ausdenkt. Interessenten können sich ab sofort vormerken lassen. Mehr Infos unter www.awo-schwaben.de/familie/sprachferien.html. Dort findet sich auch unsere Broschüre von 2018. Sie wird in Kürze mit allen Daten für 2019 ersetzt.

Mehr als 100 neu bei der AWO Schwaben Beschäftige besuchten die diesjährige Mitarbeiterkonferenz und traten hierbei in direkten Austausch untereinander wie auch mit dem Arbeitgeber, der seine Aufgabenfelder und seine Firmenphilosophie näher vorstellte. Hier einige Impressionen von der Konferenz.

 

 

Neuburg/Donau. Die häusliche Pflege durch Angehörige stand im Mittelpunkt der in Neuburg/Donau am Wochenende stattgefundenen Herbst-Präsidiumssitzung der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt (AWO Schwaben). Hierbei wurde folgende Resolution verabschiedet: Die häusliche Unterstützung durch Angehörige ist eine nicht wegzudenkende Säule im System der Pflegeversicherung und sollte daher nach Maßgabe des Koalitionsvertrages ausgebaut werden. So weit so gut. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plant aber nun wider Erwarten eine Verschlechterung der Situation pflegender Angehöriger: Bislang bezahlt die Pflegeversicherung anteilige Rentenbeiträge für pflegende Altersrentner. So können diese ihre Rente mithilfe dieser Beiträge etwas aufbessern.