Die Ausstellung „Möwen. Müll. Und Meerjungfrauen.“ auf der Terrasse der Geschäftsstelle der AWO Schwaben in Stadtbergen ist angelaufen. Am Eröffnungstag kamen die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle in der Cafeteria zusammen, die mit Häkel-Plastik-Tieren geschmückt war. Petra Fischer, stellvertretende Präsidiumsvorsitzende und Mitglied des Verwaltungsrats, machte gemeinsam mit Marion Leichtle-Werner, stellvertretende Vorstandsvorsitzende und Vorständin für Finanzen und Bau, auf die Schau aufmerksam. Dabei richtete sie eindrückliche Worte an die Mitarbeitenden: „Wenn die Tiere Plastikpartikel anstatt Nahrung zu sich nehmen – was glaubt ihr, was geschieht? – Ja, es schwächt sie! Und dabei haben sie schon mit dem Klimawandel zu kämpfen.

Ausstellung - Möwen. Müll. Und Meerjungfrauen.

Die Ausstellung „Möwen. Müll. Und Meerjungfrauen.“ von Ocean Summit ist dieses Jahr als Wanderausstellung der AWO Schwaben unterwegs. In Stadtbergen wird die Ausstellung auf der Terrasse der Geschäftsstelle des AWO Bezirksverbands Schwaben e. V. stehen. Zu sehen ist die Ausstellung dort vom 28.04. bis zum 11.05. täglich unter der Woche von 8:00 – 15:30 Uhr. Die Terrasse ist frei zugänglich. Schulklassen können sich für einen Besuch bei der Ausstellung im Vorfeld bei Sandra Burger anmelden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), für die interessierte Öffentlichkeit ist die Ausstellung frei zugänglich.

Die schwäbische Arbeiterwohlfahrt (AWO) eröffnet mit rund 130 Gästen ihre Wanderausstellung „Macherinnen. Helferinnen. Frauen und die AWO Schwaben“ im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim).
„Wer entscheidet, wer wo sitzen darf?“, hinterfragte die Gründerin der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Frauenrechtlerin und Reichstagsabgeordnete Marie Juchacz vor mehr als 100 Jahren, als es darum ging, Frauen per Wahlrecht an politischen Entscheidungen gleichberechtigt zu beteiligen.

macherinMacherinnen. Helferinnen - Frauen und die AWO Schwaben:
Ausstellung vom 25.03. bis 11. April 2023 im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim)

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Ein Vorbild für die Nachwelt

Am 11. März sind 78 Jahre vergangen, seit Clemens Högg kurz vor dem Ende des zweiten Weltkriegs im Konzentrationslager Bergen-Belsen ums Leben kam. Der bayerische Landtagsabgeordnete und Begründer der AWO in Schwaben, Augsburg und Neu-Ulm bleibt unvergessen. Er appellierte in vielen Reden und Kundgebungen beständig für Demokratie und trotzte somit der Gewaltherrschaft durch die Nationalsozialisten. Er schaute hin, wo viele den Kopf abwandten, es einfach nicht wahrhaben oder – noch schlimmer - die Fakten verdrehen wollten. An seiner Geradlinigkeit kann sich die Nachwelt ein Vorbild nehmen –auch vor dem Hintergrund der heutigen politischen Landschaft, in der demokratische Grundsätze einige Zerreißproben erleben. Um die Erinnerung an das Lebenswerk von Clemens Högg wach zu halten, erstellen die AWO Schwaben und ihr Bildungswerk nun eine Filmdokumentation. Weitere Infos dazu folgen.

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Internationaler Frauentag 2023: Lohnenswerter Blick auf prägende Frauen

Anlässlich des Internationalen Frauentags 2023 freut sich die AWO Schwaben, eine Ausstellung zu inspirierenden AWO-Frauen der Vergangenheit aber auch der Gegenwart ankündigen zu können. Am 24. März 2023 wird die Ausstellung „Macherinnen. Helferinnen. Frauen und die AWO Schwaben“ im Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) eröffnet und ist dort für die Öffentlichkeit vom 25. März bis zum 11. April zu sehen. Die Ausstellung porträtiert Frauen der AWO Schwaben - von der ehrenamtlichen Ortsvereinsvorsitzenden bis zur hauptamtlichen Vorständin - die den Sozialverband damals und heute prägen.

Die neue Beratungsstelle für schwule und bisexuelle Männer (cis*trans*inter*nb) in Schwaben

Mit der an das AWO-Zentrum für Aidsarbeit Schwaben (ZAS) angeschlossenen psychosozialen Beratungsstelle SchwubiS wird ab diesem Jahr eine Anlaufstelle für SBTIQ* ab 21 Jahren geschaffen, die das bestehende Angebot „lebis“ für Frauen vom Frauenzentrum Augsburg e. V. ergänzt.

„Die neue Beratungsstelle ist eine wertvolle Ergänzung des Engagements der AWO Schwaben für Gleichstellung und Vielfalt. Wir freuen uns zudem, mit dem Angebot eine Lücke des Beratungsbedarfs für LSBTIQ* in Schwaben zu schließen“, betont die zuständige Vorständin Marion Leichtle-Werner.

Hohes Interesse bei der GEZIAL-Messe

Die GEZIAL in Augsburg bietet als bedeutsame Berufsbildungsmesse in der Region Bayerisch-Schwaben eine breite Vielfalt an Ausbildungs-, Studien- und Weiterbildungsmöglichkeiten der Branchen Gesundheit und Soziales. Nach der „Corona-Zwangspause“ stellte sich dort nun auch wieder die AWO Schwaben mit ihren vielfältigen Ausbildungsangeboten im Bereich der Pflege und der Kinderbetreuung vor. Auch als Kaufmann bzw. Kauffrau im Gesundheitswesen hat man bei der AWO Schwaben gute Möglichkeiten, wie zu erfahren war.

In der türkisch-syrischen Grenzregion kam es am 6. Februar zu mehreren schweren Erdbeben. Mehr als 5.000 Menschen sind dabei ums Leben gekommen, mehr als 20.000 Menschen wurden verletzt, 23 Millionen Menschen sind betroffen und die Zahl der Toten und Verletzten steigt stündlich. Kälte, Schnee und starker Regen erschweren die Hilfseinsätze und gefährden die betroffenen Menschen zusätzlich. AWO International steht im engen Austausch mit Partnerorganisationen vor Ort und bereitet Hilfsmaßnahmen vor. Hier können Sie an AWO International spenden und die Menschen in der türkisch-syrischen Grenzregion unterstützen. Wir danken Ihnen für Ihre Solidarität und Spende. Jede Spende zählt!

AWO International
IBAN: DE83 1002 0500 0003 2211 00
Bank für Sozialwirtschaft
Stichwort: Erdbeben Türkei und Syrien

www.awointernational.de/spenden-helfen/

Das AWO-Seniorenheim Königsbrunn lässt sich als erste Einrichtung in Schwaben zertifizieren

Das AWO-Seniorenheim Königsbrunn startet mit der im Januar 2023 stattgefundenen Auftaktveranstaltung den Öffnungsprozess für die Zielgruppe LSBTIQ*.
Mit dem Zertifizierungsprogramm „Lebensort Vielfalt“ von der Schwulenberatung Berlin e. V. macht sich die AWO Schwaben auf den Weg zu einem bedürfnisorientierten und diskriminierungssensiblen Umgang mit LSBTIQ*-Personen in der Pflege.