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Menschen nach der Flucht

„Helfen, ohne zu differenzieren“

Sozialpolitische Verantwortung, echte Wertebindung und ein klarer Markenkern – Mit diesen Schlagworten präsentierte sich die schwäbische Arbeiterwohlfahrt auf ihrer Bezirkskonferenz in Stadtbergen. Hierbei wurde Dr. Heinz Münzenrieder, der den Wohlfahrtsverband seit nunmehr 30 Jahren in Schwaben vertritt, erneut in seinem Amt bestätigt. Seine Stellvertreter sind Alfons Schier, Brigitte Protschka und Günter Vogt. „Wir können stolz sein auf unsere schwäbische AWO“, verkündete der wiedergewählte Präsidiumschef freudestrahlend, „und ich meine damit in erster Linie das Engagement unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter. Denn diese sind unser eigentliches Kapital!“

Impulse für Europa

An die Bezirkskonferenz der AWO Schwaben schloss sich die Sozialkonferenz an. Die 120 Teilnehmer, darunter auch Stadtbergens Bürgermeister Paulus Metz, freuten sich, als Gastredner Wilhelm Schmidt, Präsidiumsvorsitzender des AWO-Bundesverbandes, begrüßen zu dürfen. Er stellte vor allem die Bedeutung der Wohlfahrtspflege für Europa heraus: „Wir haben viel zu tun, um europaweit das herzustellen, was von der AWO Schwaben vorgelebt wird.“ Die AWO sei auf allen Gebieten der sozialen Arbeit sowie in der weltweiten Katastrophenhilfe tätig und Partner zahlreicher internationaler Organisationen. An der solidarischen Hilfe für Flüchtlinge werde sich schließlich messen lassen, wie flexibel ein Wohlfahrtsstaat ist. „Es ist wichtig, über den Tellerrand zu blicken“, sagte Schmidt.

Der aktuelle Geschäftsbericht der AWO Schwaben anlässlich der Bezirkskonferenz 2016!

Hier zum Download.

Ein süßer AWO-Stand, der Augen und Gaumen erfreute: Beim Stadtberger Stadtfest bot der Elternbeirat der AWO-Kinderkrippe Stadtbergen erstmals selbst gebackene Cupcakes und Cake-Pops sowie erfrischende Smoothies an. Einnahmen: Mehr als 400 Euro, die für einen neuen Ruhe- und Entspannungsraum in der Krippe verwendet werden. Die Gärtnerei Niedermair hatte für den Stand Obst und Dekomaterial gespendet. Zu den Besuchern zählten u.a. AWO-Schwaben-Vorstand Hans Scheiterbauer-Pulkkinen, AWO-Schwaben-Präsidiumsmitglied Dr. Simone Strohmayr sowie AWO-Kita-Leiterin Johanna Baumgartner, die zudem mit dem Singkreis Deuringen auf der Bühne auftrat. Darüber hinaus war der AWO-Ortsverein Stadtbergen mit rund 40 Personen beim Seniorennachmittag im Festzelt vertreten.

Im Bild von links: Olga Wilhelm, Leiterin der AWO-Kinderkrippe Stadtbergen, und Anke Ernst, Elternbeiratsvorsitzende.

Mertingen: Baubeginn der Anlage für Betreutes Wohnen

Spatenstich für ein 3,3-Millionen-Euro-Projekt: Mit der symbolischen Geste ist nun der Startschuss zum Bau einer Anlage für Betreutes Wohnen in Mertingen gefallen. Bauherr der 19 Mietwohnungen für Senioren ist der AWO-Bezirksverband Schwaben, der ganz in der Nähe bereits ein Seniorenheim betreibt - eine gute Kombination, wie AWO-Schwaben-Vorstand Marion Leichtle-Werner, Seniorenheim-Leiterin Maria Fischer-Niebler und Heinrich Kopriwa, AWO-Schwaben-Präsidiumsmitglied und Vorsitzender der AWO im Landkreis Donau-Ries, bekräftigten. Bürgermeister Albert Lohner sieht darüber hinaus in dem Bauvorhaben einen weiteren Mosaikstein im Rahmen der notwendigen Ortssanierung.

Bürger-Gold für Alfons Schier

Die höchste Form der kommunalen Ehrung, die Goldene Bürgermedaille der Stadt Krumbach, hat nun der stellvertretende AWO-Präsidiumsvorsitzende Alfons Schier erhalten als Anerkennung für sein Lebenswerk im sozialen Bereich. Zu den Gratulanten beim Festakt im Rathaus gehörte auch AWO-Schwaben-Vorstand Wolfgang Mayr-Schwarzenbach. Schier war 40 Jahre Stadtrat, 41 Jahre Kreistagsmitglied und mehrere Jahre Stellvertreter des Landrats – „ein konstruktiver, gewissenhafter und mannhafter Streiter, der mit humorigem Wort zum Ausgleich beigetragen habe“, wie es Bürgermeister Hubert Fischer formulierte. In vier Jahrzehnten sei er zudem zum „Gesicht der Krumbacher AWO“ geworden durch seine vielfältigen Tätigkeiten. Schiers humanitäres Engagement, stets unterstützt von seiner Frau Anna, kommt übrigens nicht von ungefähr: Im Kindesalter hatte er als vertriebener Bauernbub aus dem Sudetenland bitterste Armut erfahren müssen.

Im Bild von links: Alfons Schier, Krumbachs Erster Bürgermeister Hubert Fischer und Anna Schier (Bild: Foto-Weiss, Krumbach)

Fachtagung zeigt breites Spektrum der AWO-Flüchtlingshilfe in Schwaben auf. Unterstützung kann oft sehr einfach erfolgen – ganz ohne „Extrawurst“…

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat Herz und packt auch entsprechend beherzt zu: Dies wurde bei einer Fachtagung im AWO-Haus der Familie in Stadtbergen deutlich. Mehr als 40 Haupt- und Ehrenamtliche kamen dort zusammen, um sich unter dem Motto „Solidarität kennt keine Grenzen“ zum Thema Asyl auszutauschen. Dabei zeigte sich das breite Spektrum der AWO-Flüchtlingshilfe in Schwaben. Besonders bewegender Moment: Unter großem Applaus stellten sich auch einige Geflüchtete vor, die in ihrer neuen Heimat inzwischen nicht nur gut Fuß gefasst haben, sondern nun zum Teil sogar selbst helfend aktiv sind.

„Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO.“

AWO-Aktionswoche 2016

Engagement ist tief in der Tradition der AWO verwurzelt und nicht zuletzt der Impuls, gemeinsam mit dem Bundesjugendwerk der AWO bundesweit eine AWO-Aktionswoche vom 11. – 19. Juni 2016 durchzuführen, die nach innen und außen wirkt – und über zahlreiche soziale Themen informiert. Hier alle weiteren Infos: http://www.echt-awo.org/aktionswoche-2016/

"Eine tolle Veranstaltung!"

Dabei sein, den Austausch pflegen und danach gestärkt in die Arbeit vor Ort zurückkehren: Die Mitarbeiterkonferenz der AWO Schwaben in Stadtbergen war mit rund 100 neuen Beschäftigten auch diesmal wieder sehr gut besucht. Präsidiumsvorsitzender Dr. Heinz Münzenrieder stellte die AWO Schwaben als Verband vor und erläuterte die Grundzüge der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. Vorstandsvorsitzender Dieter Egger ging indes auf die unternehmerische Struktur ein und zählte hierbei auch die Vorteile eines Arbeitsplatzes bei der AWO Schwaben auf. In den Pausen gab es bei Kaffee, Gebäck, Brezen und einem Mittagessen Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen. An einem Stand wurde darüber hinaus fair gehandelter Kaffee von AWO International zum Kauf angeboten. Fachlich tiefer in die Materie einsteigen konnte man am Nachmittag in drei kleineren Arbeitsgruppen, geleitet von Dieter Egger, Altenhilfereferent Volker Fritzer, Altenhilfefachberaterin Sabine Polzer, Claudia Zieschank aus dem Referat für Altenhilfe, Vorstand für Kinder- und Jugendhilfe Hans Scheiterbauer-Pulkkinen, Fachberaterin für Kindertageseinrichtungen Silke Scherer und Wolfgang Mayr-Schwarzenbach, Vorstand für Ehrenamt, Organisation und Gesundheit. „Eine tolle und sehr informative Veranstaltung“, waren sich die Besucher einig.