Soziale Ungleichheit

Suchtexperte Prof. Dr. Dieter Henkel von der FH Frankfurt
15 % der 15- und 16-Jährigen rauchen täglich mehr als zehn Zigaretten, an der Hauptschule sind es 30 %. Ähnliches Bild auch beim „Kampftrinken“: 17 % der 15- bis 16-jährigen Haupt- und Realschüler betranken sich binnen eines Monats exzessiv, bei den Gymnasiasten waren es „nur“ 10 %. Auch bei Cannabis steigt die Suchtgefahr, je niedriger der soziale Status ist. „Die sozial benachteiligten Schichten mit den höchsten Betroffenheitsquoten nehmen an den präventiven Angeboten am wenigsten teil“, sagt der Suchtexperte Prof. Dr. Dieter Henkel von der FH Frankfurt (Fachvortrag von Prof. Dr. Henkel hier zum Download).
Einen weiteren Vortrag (auch dieser hier zum Download) hielt Dipl.-Sozialpädagogin Sarah Hatton zum Thema "Leben eines Jugendlichen im Internet".

Suchtgefahr bei Kindern stärker bekämpfen

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Eberhard Gulde, der Vorstandsvorsitzende der AWO Schwaben, sieht mit Sorge, dass Kinder und Jugendliche immer früher zu Drogen greifen. Wir sprachen ihn bei der Sozialkonferenz der AWO Schwaben.

Mit der Armut steigt Suchtgefahr bei Kindern

Die Zahl der Suchtgefährdeten steigt, auch bei Kindern und Jugendlichen. „2008 wurden bundesweit 2400 Mädchen zwischen 10 und 15 Jahren mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert – eine Steigerung um 170 % gegenüber 2000“, berichtete Eberhard Gulde, der Vorstandsvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Bezirksverband Schwaben e.V. 

Zivi-Lehrgang in Scheffau

Idyllisch liegt es, aber nicht gerade im Zentrum Bayerns: das Ferienhaus „Bergsicht Scheffau“ der AWO Schwaben. Nur ca. 2 km trennten uns von Österreich, die Bodenseestädte Bregenz und Lindau sind mit dem Auto in kurzer Zeit zu erreichen. Die Anreise dauerte daher für einige Zivildienstleistende der AWO aus Bayern schon einmal mehrere Stunden.

Große Feier zum Jubiläum

Günter Vogt, Vorsitzender des Ortsvereins Kissing, Bürgermeister Manfred Wolf, Peter Feile als stellvertretender Landrat, der stellvertretende Bezirksvorsitzende Alfons Schier, Schirmherr Heinz Arnold sowie der Landesvorsitzende Thomas Beyer haben die vergangenen 60 Jahre Revue passieren lassen und Grußworte gesprochen. Für gute Unterhaltung sorgte die AWO-Gesangs- und Sitztanzgruppe. Traditionelle Volkstänze (vorgeführt von der Volkstanzgruppe des Heimat- und Volkstrachtenvereins d'Burgstaller) standen ebenso auf dem Programm wie Jazzdance (unter der Leitung von Edina Menacher). Ein Highlight waren die Auftritte der Radiosieger des deutschen Vorentscheids zum Alpen-Grand-Prix 2008. Die Geschwister Julia und Tobias Aust ("Geschwister Aust") verzauberten die Zuhörer mit Trompete und Tenorhorn. Die Moderation übernahm die ARD-Korrespondentin Birgit Muth.

Sonderpädagogische Tagesstätte (SPT) Marktkoberdorf

Psychomotorische Übungen
Die SPT ist eine familienunterstützende und ergänzende Tageseinrichtung im schulischen Bereich. Kinder des Sonderpädagogischen Förderzentrums der Don Bosco Schule können die Einrichtung besuchen. In Zusammenarbeit mit Schule, Eltern und Fachdiensten will die SPT eine positive schulische Entwicklung einleiten, fördern und stabilisieren. Im Mittelpunkt stehen die Sicherstellung des schulischen Erfolges und das Erreichen des Klassenzieles trotz lernbedingter Störungen und Verhaltensauffälligkeiten. Besonders achten wir auf die soziale und emotionale Seite der kindlichen Entwicklung. Da die Einrichtung sich im Schulhaus befindet, findet ein enger Austausch mit den Lehrkräften und der gesamten Schule statt.

Bikertour wieder ein Erfolg – Fortsetzung folgt

In den Ortschaften versammelten sich die Schaulustigen, als 19 Motorräder und zwei Roller vorbeibrummten. Knapp 30 Biker aus vier bayerischen Bezirken hatten sich in Donauwörth getroffen, um eine kurvenreiche Route durchs "Schwabenländle" zu befahren.

In Kempten entsteht neues Alten- und Pflegeheim

Ende 2010 ist es soweit: Der Neubau des AWO-Alten- und Pflegeheims Kempten wird bezogen werden.
Nun erfolgte unter Beteiligung einer breiten Öffentlichkeit der Spatenstich für das lange ersehnte 8-Millionen-Projekt.

Geld geht an Kinderhilfsfond der AWO

Dr. Heinz Münzenrieder,  Vorsitzender des  Präsidiums und des  Verwaltungsrates der  AWO  (li)  freut sich, die  Spende  von  Klaus-Peter  Dietmayer  (re), kaufmännischer Geschäftsführer erdgas Schwaben, entgegen nehmen zu können. Die Spende wurde im AWO-Kindergarten „Rumpelstilzchen“  in Augsburg-Göggingen übergeben und kommt unmittelbar und ausschließlich in den Hilfsfond der AWO zur Unterstützung armer Kinder in Schwaben.

Kindertageseinrichtungen der AWO profitieren

Am 5. Mai 2008 hat der Freistaat Bayern die „Richtlinie zur Verbesserung der Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen“ (Sprachförderrichtlinie) in Kraft gesetzt. Beabsichtigt ist, speziell geschulte Sprachberaterinnen und Sprachberater einzusetzen, die „das pädagogische Personal in nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes geförderten Einrichtungen unter anderem in den Bereichen Sprache, Literacy und Diagnosefähigkeit fortbilden sowie in der Zusammenarbeit mit Eltern beraten und unterstützen, um eine Sprachförderung der Kinder auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu gewährleisten“.

Großer Festakt zum Jubiläum 

20_jahre_zasVon Oktober bis Dezember 2008 veranstaltete das Zentrum für Aidsarbeit Schwaben (ZAS) im Rahmen des 20-jährigen Bestehens die Aids-Präventionswochen für Augsburg Stadt und Land unter der Schirmherrschaft von Landrat Martin Sailer und Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl. Über 50 Informations- und Aufklärungsveranstaltungen von der Gesundheitsmesse über Schulveranstaltungen, Lehrerworkshops, Infostände auf Sportevents, in Discos, Juzes u.v.m. brachten Jung und Alt auf den neuesten Wissensstand zum Thema HIV/Aids.

Mit dem Festakt in der Augsburger Komödie wurde dann offziell gefeiert.