Pressemitteilung des AWO-Bundesverbandes

AWO-Bundesverband
Berlin, 27. April 2011. Der AWO-Bundesverband startet heute das bundesweite Pilotprojekt „Palliative care und Abschiedskultur bei Menschen mit schwerer Demenz in stationären Einrichtungen der AWO“.

„Unser Ziel ist es, die bestmögliche Versorgung von an Demenz erkrankten Menschen in unseren Einrichtungen zu gewährleisten. Dafür wollen wir Handlungsleitlinien und Standards für die palliative Pflege und die Gestaltung einer Abschiedskultur entwickeln“, erklärt AWO-Vorstandsmitglied Brigitte Döcker die Intention für das auf die Dauer von zwei Jahren angelegte Modellvorhaben. An dem Pilotprojekt nehmen insgesamt 20 stationäre Pflegeeinrichtungen der AWO teil.


Pressemitteilung der AWO Bezirksverband Schwaben e.V.

Stadtbergen, 1. August 2011
„Not“ macht erfinderisch: Aufgrund von Bauarbeiten auf dem Gelände der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Stadtbergen und des damit nicht vorhandenen Platzes hat der AWO-Ortsverein Stadtbergen sein traditionelles Sommerfest in einen Sommerausflug umgewandelt.

Pressemitteilung der AWO International

awo_international

Berlin, 19.12.2011. Bei Sturzfluten nach schweren Regenfällen sind im Süden der Philippinen Hunderte Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 2.000 Menschen werden derzeit vermisst, Zehntausende sind obdachlos. 35.000 Menschen wurden vorerst in Rettungszentren untergebracht. Von der Katastrophe wurden viele im Schlaf überrascht. Taifun „Washi“ (in der Landessprache „Sendong“) zog in der Nacht vom 16. auf den 17. Dezember mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometern in der Stunde über die Insel Mindanao. Starke Regenfälle lösten Hochwasser und Erdrutsche aus.

Fairtrade-Frühstück im AWO-Haus der Familie zog viele Gäste nach Stadtbergen.

Gut in den Tag starten und zugleich Produzentinnen und Produzenten aus Afrika, Asien und Lateinamerika helfen: Das war der Leitgedanke eines fair gehandelten Frühstücks, das die AWO-Familie am Standort Stadtbergen gemeinsam mit der entwicklungspolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und Stadträtin Dr. Simone Strohmayr im Rahmen der bundesweitenweiten Transfair-Kampagne „Fairtrade-Frühstück“ veranstaltet hat.

AWO-Bundesverband kritisiert auch Sprachtests für Vierjährige scharf:
"Statt Kinder zu fördern, werden die Eltern bestraft."

Der Regierungserklärung von Kanzlerin Angela Merkel stellt der AWO-Bundesverband ein schlechtes Zeugnis aus: "Die Steuererleichterungen und Kindergelderhöhung sind ein falsches Signal. Damit wird rein gar nichts gegen die skandalöse Armut von mehr als 2,4 Millionen Kindern in unserem reichen Land getan - im Gegenteil: Die Koalitionsbeschlüsse verschärfen die Spaltung und Ausgrenzung in unserer Gesellschaft", kommentiert AWO-Chef Rainer Brückers.

Regierung propagiert Zwei-Klassen-Medizin und ignoriert drohenden Pflegekollaps

Zur Generaldebatte der Regierungserklärung im Bundestag warnt der AWO-Bundesverband davor, dass die geplante Reform der Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung völlig einseitig die Arbeitnehmer belastet und gezielt eine Zwei-Klassen-Medizin ausbaut, in der sich nur noch Besserverdiende eine gute Versorgung leisten können. "Große Bevölkerungsgruppen müssten gravierende Nachteile befürchten, da gesundheitliche Risiken künftig über private Zusatzversicherungen abgesichert werden müssten", kritisiert AWO-Bundesvorstand Rainer Brückers. "Die geplante radikale Gesundheitsreform der schwarz-gelben Koalition bedeutet aller Voraussicht nach Mehrkosten für Kassenpatienten und führt zur Entsolidarisierung und Schwächung unserer sozialen Sicherungssysteme."

Brief an den Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen Zeitung vom 04.11.09

Sehr geehrter Herr Bonhorst,

ich erlaube mir bezüglich des Artikels der Augsburger Allgemeinen vom 16. Oktober 2009 / Seite 1 unter der Überschrift "Deutsche fürchten sich vor dem Pflegeheim" auf Sie zuzukommen.

Als Träger von 23 Seniorenheimen in Schwaben hat uns diese Veröffentlichung betroffen gemacht. Weil wir es auch als unsere Aufgabe betrachten, Menschen bei real bestehenden Ängsten mit Blick auf einen solchen "Ortswechsel" beizustehen. Und man muss es auch so sehen: Wer verlässt schon freudig ein Domizil, das vielleicht jahrzehntelang die Heimat war und das meist auch das Leben mit oft vielen Erinnerungen prägte.

AWO-Chef Beyer kritisiert Bayerns Sozialministerin Haderthauer

Thomas BeyerMit großer Irritation reagiert der Landesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt in Bayern Thomas Beyer auf den aktuellen Vorschlag von Staatsministerin Christine Hader­thauer, Vorschriften für osteuropäische Haushaltshilfen so zu ändern, dass auch Pflegeleistungen der Grundpflege erbracht werden dürfen.

Delegation besucht das KZ Oranienburg-Sachsenhausen

AWO-Präsidium ehrt Clemens HöggIhrem Augsburger und schwäbischen Gründungsvorsitzenden Clemens Högg gedachte eine Delegation der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt bei einem Besuch an dessen langjährigem Leidensort, dem KZ Oranienburg-Sachsenhausen. Am Ehrenmal für die aus den Reihen der AWO dort ums Leben gekommenen Mitglieder legte die Abordnung einen Kranz nieder. AWO-Präsidiumsvorsitzender Dr. Heinz Münzenrieder: „Wir geben damit Clemens Högg ein Stück seiner Ehre, die ihm die Nazis nahmen, wieder zurück“. Clemens Högg war fast sieben Jahre lang in den KZ´s Dachau, Oranienburg-Sachsenhausen und zuletzt Bergen-Belsen inhaftiert und wurde dort noch im März 1945 ermordet. Nach ihm wurden eine AWO-Sozialeinrichtung in Augsburg sowie Straßen in Augsburg und in Neu-Ulm benannt.

Dr. Heinz Münzenrieder zum AZ-Artikel "Deutsche fürchten sich vor dem Pflegeheim" vom Freitag, dem 16.10.09

Stellungnahme von Dr. Heinz Münzenrieder

  • Die Situation in den Heimen ist weder dramatisch noch besorgniserregend. Von den vom MDK von Juli bis Mitte September 2009 in Deutschland geprüften 1.057 Heimen sind über 700 sehr gut oder gut bewertet. Lediglich 12 Häuser erhielten die Gesamtnote mangelhaft. Es wird auf den neuesten Bericht des MDK vom 08.10.2009 verwiesen.