Pressemitteilung des Müttergenesungswerks

Müttergenesungswerk
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Kurtelefon und Beratung bei

AWO Schwaben e.V., Frau Charlotte Hoch, Telefon 0821/43001-127.

AWO startet mit www.awo-sozialbarometer.org wichtige Informationsplattform zur Sozialpolitik

sozialbarometer
Die Arbeiterwohlfahrt startet mit Ihrem neuen „Sozialbarometer“ eine neue Informationsplattform zu sozialpolitischen Themen.

Unter www.awo-sozialbarometer.org werden monatlich repräsentative Umfragen zu aktuellen sozialpolitischen Fragen veröffentlicht. Jeden Monat fragt die AWO künftig nach sozialpolitisch relevanten Themen in Deutschland.

AWO-Chef Beyer: "Schwer getroffener Karibikstaat braucht unsere Solidarität"

Der Landesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt in Bayern, Thomas Beyer, ruft die bayerische Bevölkerung auf, für die vom Erdbebeben schwer getroffenen Menschen in Haiti zu spenden.

"Wieder ist eines der ärmsten Länder durch eine Naturkatastrophe schwer getroffen. Schon jetzt haben 80 Prozent der Haitianer zum Leben weniger als zwei US-Dollar am Tag, die Hälfte sogar weniger als einen US-Dollar. Die Menschen in Haiti sind deshalb in der Katastrophe besonders auf unsere Solidarität angewiesen. Bitte helfen Sie den Menschen mit Ihrer Spende."


Die Arbeiterwohlfahrt hilft mit ihrer Organisation AWO International im Rahmen des Bündnisses "Aktion Deutschland Hilft".


ADH bittet um Spenden für Haiti auf das Konto 10 20 30 bei der Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00, Stichwort: Erdbeben Haiti.

Spenden sind auch möglich über die Spendenhotline 0900 55 10 20 30 sowie über die Website der Aktion Deutschland hilft.

 

Hier können Sie eine Pressemitteilung zur Zwischenbilanz der Hilfe in Haiti herunterladen (PDF).

AWO-Bundesverband kritisiert auch Sprachtests für Vierjährige scharf:
"Statt Kinder zu fördern, werden die Eltern bestraft."

Der Regierungserklärung von Kanzlerin Angela Merkel stellt der AWO-Bundesverband ein schlechtes Zeugnis aus: "Die Steuererleichterungen und Kindergelderhöhung sind ein falsches Signal. Damit wird rein gar nichts gegen die skandalöse Armut von mehr als 2,4 Millionen Kindern in unserem reichen Land getan - im Gegenteil: Die Koalitionsbeschlüsse verschärfen die Spaltung und Ausgrenzung in unserer Gesellschaft", kommentiert AWO-Chef Rainer Brückers.

Regierung propagiert Zwei-Klassen-Medizin und ignoriert drohenden Pflegekollaps

Zur Generaldebatte der Regierungserklärung im Bundestag warnt der AWO-Bundesverband davor, dass die geplante Reform der Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung völlig einseitig die Arbeitnehmer belastet und gezielt eine Zwei-Klassen-Medizin ausbaut, in der sich nur noch Besserverdiende eine gute Versorgung leisten können. "Große Bevölkerungsgruppen müssten gravierende Nachteile befürchten, da gesundheitliche Risiken künftig über private Zusatzversicherungen abgesichert werden müssten", kritisiert AWO-Bundesvorstand Rainer Brückers. "Die geplante radikale Gesundheitsreform der schwarz-gelben Koalition bedeutet aller Voraussicht nach Mehrkosten für Kassenpatienten und führt zur Entsolidarisierung und Schwächung unserer sozialen Sicherungssysteme."

Brief an den Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen Zeitung vom 04.11.09

Sehr geehrter Herr Bonhorst,

ich erlaube mir bezüglich des Artikels der Augsburger Allgemeinen vom 16. Oktober 2009 / Seite 1 unter der Überschrift "Deutsche fürchten sich vor dem Pflegeheim" auf Sie zuzukommen.

Als Träger von 23 Seniorenheimen in Schwaben hat uns diese Veröffentlichung betroffen gemacht. Weil wir es auch als unsere Aufgabe betrachten, Menschen bei real bestehenden Ängsten mit Blick auf einen solchen "Ortswechsel" beizustehen. Und man muss es auch so sehen: Wer verlässt schon freudig ein Domizil, das vielleicht jahrzehntelang die Heimat war und das meist auch das Leben mit oft vielen Erinnerungen prägte.

Dr. Heinz Münzenrieder zum AZ-Artikel "Deutsche fürchten sich vor dem Pflegeheim" vom Freitag, dem 16.10.09

Stellungnahme von Dr. Heinz Münzenrieder

  • Die Situation in den Heimen ist weder dramatisch noch besorgniserregend. Von den vom MDK von Juli bis Mitte September 2009 in Deutschland geprüften 1.057 Heimen sind über 700 sehr gut oder gut bewertet. Lediglich 12 Häuser erhielten die Gesamtnote mangelhaft. Es wird auf den neuesten Bericht des MDK vom 08.10.2009 verwiesen.

Delegation besucht das KZ Oranienburg-Sachsenhausen

AWO-Präsidium ehrt Clemens HöggIhrem Augsburger und schwäbischen Gründungsvorsitzenden Clemens Högg gedachte eine Delegation der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt bei einem Besuch an dessen langjährigem Leidensort, dem KZ Oranienburg-Sachsenhausen. Am Ehrenmal für die aus den Reihen der AWO dort ums Leben gekommenen Mitglieder legte die Abordnung einen Kranz nieder. AWO-Präsidiumsvorsitzender Dr. Heinz Münzenrieder: „Wir geben damit Clemens Högg ein Stück seiner Ehre, die ihm die Nazis nahmen, wieder zurück“. Clemens Högg war fast sieben Jahre lang in den KZ´s Dachau, Oranienburg-Sachsenhausen und zuletzt Bergen-Belsen inhaftiert und wurde dort noch im März 1945 ermordet. Nach ihm wurden eine AWO-Sozialeinrichtung in Augsburg sowie Straßen in Augsburg und in Neu-Ulm benannt.

AWO-Chef Beyer kritisiert Bayerns Sozialministerin Haderthauer

Thomas BeyerMit großer Irritation reagiert der Landesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt in Bayern Thomas Beyer auf den aktuellen Vorschlag von Staatsministerin Christine Hader­thauer, Vorschriften für osteuropäische Haushaltshilfen so zu ändern, dass auch Pflegeleistungen der Grundpflege erbracht werden dürfen.

Studie der bayerischen AWO: Exportüberschuss verursacht 125 Mrd. Euro Mehrwertsteuerverlust

Die einseitige Ausrichtung auf den Export hat dazu geführt, dass die deutsche Volkswirtschaft in der Krise besonders tief abgestürzt ist - darin ist sich die Mehrheit der Ökonomen einig. Jetzt wird diskutiert, wie die Rettungsprogramme und Konjunkturpakete refinanziert werden sollen. Der Landesverband der Arbeiterwohlfahrt in Bayern eröffnet die Diskussion darüber, dass den öffentlichen Haushalten seit dem Jahre 2000 mindestens 125 Mrd. Euro Mehrwertsteuerabgaben entgangen sind. Ursache ist gerade die einseitige Exportpolitik der letzten Jahre.