Presse-Information | Stadtbergen, 26.01.2016

Arbeiterwohlfahrt in Bayern anlässlich des Welttags der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar: Allen Bürgerinnen und Bürgern auf Augenhöhe begegnen – Plakatserie der bayerischen Arbeiterwohlfahrt sensibilisiert für benachteiligte Bevölkerungsgruppen

Wenn es in einem mehrstöckigen Haus eine Treppe, aber keinen Aufzug gibt, dann ist klar, welche Barriere Menschen im Rollstuhl daran hindert, sich frei zu bewegen. „Allerdings ist nicht jedes Hindernis sichtbar und als solches nicht so bewusst wie eine Treppe oder zu hohe Bordsteine für gehbehinderte Menschen. Es gibt auch eine Vielzahl anderer Barrieren, die Menschen in ihrem Alltag einschränken und die oft gesellschaftliche Teilhabe unmöglich machen. Deshalb fordere ich die soziale Inklusion aller Bürgerinnen und Bürger unabhängig von ihren körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen, ihrem ethnischen Hintergrund, ihrem Alter, ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Orientierung und ihren finanziellen Möglichkeiten“, erklären der Landesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Bayern Dr. Thomas Beyer und AWO-Schwaben-Präsidiumsvorsitzender Dr. Heinz Münzenrieder anlässlich des Welttags der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar. Wichtig sei es dabei allen diesen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Beyer: „Sie sind in jeder Hinsicht gleichberechtigt.“

Presse-Information | Stadtbergen, 07. Dezember 2015

Große Freude bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Schwaben: Der Wohlfahrtsverband hat im Jahr 2015 knapp 500.000 Euro aus den Mitteln der Deutschen Fernsehlotterie und der GlücksSpirale zur Förderung seiner sozialen Arbeit erhalten.

Die Zuschüsse verteilen sich wie folgt: Knapp 467.000 Euro aus der Deutschen Fernsehlotterie gehen zugunsten der Schaffung einer Palliativ-Wohngruppe mit 15 Plätzen im Rahmen des Neubaus der Altenpflegeeinrichtung in Weißenhorn. Die GlücksSpirale unterstützt am AWO-Seniorenzentrum Gersthofen die Ausstattung der Stationsbäder mit zwei Hubbadewannen (etwa 14.300 Euro). Weitere Mittel werden eingesetzt für die Neuanschaffung von acht so genannter Stationswagen, acht Wäsche- und Abfallsammler sowie vier Multifunktionswagen am AWO-Seniorenzentrum Immenstadt (ca. 11.400 Euro) sowie für die Beschattung und Bestuhlung des Außenbereichs des AWO-Sozialzentrums Neuburg (rund 4.600 Euro).

Im Namen der AWO Schwaben bedankt sich der gesamte Vorstand. „Diese Gelder ermöglichen all das, was unser Budget sonst nicht mehr hergegeben hätte. Ohne den Geldbeutel der Heimbewohner belasten zu müssen, können wir die Lebens- und Arbeitsplatzqualität in unseren Einrichtungen noch weiter erhöhen zum Wohle der Allgemeinheit.“

Presse-Information | Stadtbergen, 14. Oktober 2015

Arbeiterwohlfahrt Schwaben stellt sich mit ihren Kindertageseinrichtungen verstärkt auf Kinder von Asylbewerbern ein. Rund 60 pädagogische Fachkräfte kamen zur Tagung nach Stadtbergen.

Sie können von einem Tag auf den anderen vor der Tür stehen, ebenso plötzlich wieder weg sein, sind oft traumatisiert und sprechen die deutsche Sprache nicht: Wenn Flüchtlingskinder in die Kindertageseinrichtungen kommen, stellt das für die Erzieherinnen, aber auch für den Träger oft eine große Herausforderung dar. Denn die Fachkräfte sollen den Kindern helfen, wieder Vertrauen in sich und ihre Umwelt zu entwickeln. Mit ihrem Fachtag namens „Flüchtlingskinder - Willkommen in der Kindertagesbetreuung“ im AWO-Haus der Familie in Stadtbergen haben die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Schwaben und das dazugehörige Bildungswerk nun eine besondere Hilfestellung für das pädagogische Personal aus den eigenen Kindertageseinrichtungen geboten.

Stadtbergen, 13. Oktober 2015

„Er ist da, wenn er gebraucht wird“

Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger verleiht Ehrenamtsnachweis an Andreas Hornung aus Klosterlechfeld

Klosterlechfelds Dritter Bürgermeister Andreas Hornung ist von Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger im Bayerischen Sozialministerium in München mit dem „Ehrenamtsnachweis Bayern“ ausgezeichnet worden. Die schwäbische Arbeiterwohlfahrt (AWO) hatte ihn für diese festliche Verleihung vorgeschlagen. „Andreas Hornung ist bei vielen Sorgen und Nöten oft erster Ansprechpartner in der Gemeinde. Er ist da, wenn er gebraucht wird“, erläutert Wolfgang Mayr-Schwarzenbach, Vorstand der AWO Schwaben und Vorsitzender der AWO Klosterlechfeld.

„Wir gehören alle zusammen“:

Ein farbstarkes Zeichen gegen Rassismus und stattdessen für Vielfalt haben die Mädchen und Buben der AWO-Kinderkrippe in Stadtbergen gesetzt. Krippenleiterin Katrin Sternegger, Erzieherin Maria Tetzlaff, Kinderpflegerin Sandra Ruf und Diplom-Pädagogin Gabi Mayr standen den Kindern zur Seite, als sie mit Begeisterung ihre bunten Handabdrücke auf eine große Leinwand platzierten und damit ihre Hand-in-Hand-Sichtweise zum Ausdruck brachten.

Top-modern und höchst engagiert

Arbeiterwohlfahrt Schwaben weiht neu gebautes Seniorenheim in Augsburg-Göggingen ein und ehrt ehrenamtliche Helfer mit neuem Engagementpreis.

„Die Arbeiterwohlfahrt kann stolz sein: In Göggingen entstand das modernste Altenheim Schwabens“: So lautete 1962 bei der Eröffnungsfeier für das Vorgängerhaus die Überschrift in der Zeitung. Nach mehr als 50 Jahren Dienstzeit ist es in den Ruhestand versetzt worden, um für einen Nachfolger Platz zu machen. Drei Jahre lang wurde gebaut, im Februar nahm es seinen Gesamtbetrieb auf, es ist vollbelegt und nun wurde es offiziell eingeweiht: Das neu errichtete, dreigeschossige Seniorenheim der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Augsburg-Göggingen mit 80 Pflegeplätzen.

Der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt plant auch heuer wieder viele Aktionen

Die Arbeit der Arbeiterwohlfahrt ist ein wichtiger Baustein für Stadtbergen. Über Jahrzehnte hinweg hat die AWO immer wieder wichtige Funktionen erfüllt. Mit diesem Grußwort der zweiten Bürgermeisterin Prof. Dr. Anita Pfaff startete die jüngste Jahreshauptversammlung des AWO-Ortsvereins Stadtbergen. „Die schwäbische Arbeiterwohlfahrt ist in Stadtbergen optimal präsent mit einer breiten Palette an Angeboten und einem tollen Verhältnis zur Stadt“, fügte der AWO-Präsidiumsvorsitzende Dr. Heinz Münzenrieder hinzu. Für die geballte Energie der AWO-Familie in Stadtbergen, die „aus allen Kanonen“ schießen müsse, sprach sich der Kreisvorsitzende Alois Strohmayr aus.

Fairtrade-Frühstück im AWO-Haus der Familie zog viele Gäste nach Stadtbergen.

Gut in den Tag starten und zugleich Produzentinnen und Produzenten aus Afrika, Asien und Lateinamerika helfen: Das war der Leitgedanke eines fair gehandelten Frühstücks, das die AWO-Familie am Standort Stadtbergen gemeinsam mit der entwicklungspolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und Stadträtin Dr. Simone Strohmayr im Rahmen der bundesweitenweiten Transfair-Kampagne „Fairtrade-Frühstück“ veranstaltet hat.

Pressemitteilung der Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Schwaben e.V.

Stadtbergen. Die schwäbische Arbeiterwohlfahrt (AWO), die im Regierungsbezirk Schwaben 37 Kindertagesstätten mit 2200 Plätzen betreibt, bemängelt nach wie vor eine große Bedarfslücke bei Kinderkrippenplätzen auch in Schwaben. Anlässlich des von der UNICEF ausgerufenen Weltkindertages am 20. September fordert die AWO die Realisierung des durch das Kinderförderungsgesetz 2008 verbindlich eingeführten Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr ab dem 01. August 2013. „Momentan schaut es auch bei uns in Schwaben so aus, als würde dieses Elternrecht nur auf dem Papier stehen. Mit der von der Staatsregierung im Juli veröffentlichten Betreuungsquote für ein- bis dreijährige Kinder liegen Schwaben (29,5%) und auch Augsburg (33,7%) massiv hinter dem Landesdurchschnitt (38,1%) zurück!“, so der schwäbische AWO-Bezirkschef Dr. Heinz Münzenrieder. (Anlage – aktuelle Zahlen!)

Presseinformation der Arbeiterwohlfahrt Landesverband Bayern e.V.

Gemeinsame Erklärung der Verbände

Arbeiterwohlfahrt Landesverband Bayern
Paritätischer Wohlfahrtsverband Bayern
Sozialdienst katholischer Frauen Landesverband Bayern

Die bayerische Arbeiterwohlfahrt, der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Bayern und der Sozialdienst katholischer Frauen Landesverband Bayern lehnen das geplante Betreuungsgeld entschieden ab.

Die Verbände appellieren an die Regierungsparteien, das Gesetzesvorhaben zu stoppen und die eingeplanten Bundesmittel für das Betreuungsgeld besser in den quantitativen Ausbau und in die Weiterentwicklung der Qualität von institutioneller Kindertagesbetreuung sowie der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern zu investieren.