Ein süßes „Herzerl“ zum 70sten

Man muss die Feste so legen, wie man sie feiern möchte: Das traditionelle Pfingstbierzelt in Klosterlechfeld nutzte die AWO Lechfeld unter dem Vorsitz von Wolfgang Mayr-Schwarzenbach, um dort gleich auch ihr 70stes Bestehen zünftig zu begehen - mit speziell angefertigten AWO-Lebkuchenherzen, die jeder Gast geschenkt bekam. Insgesamt genossen ca. 200 AWO-Mitglieder aus dem Landkreis, aus Augsburg und dem Wittelsbacher Land sowie örtliche Seniorenbeauftragte und befreundete Unterstützer ein buntes Programm aus Melodien (AWO-Chor Großaitingen), Blasmusik (Musikverein Klosterlechfeld), Bewegungskünsten (Tanzgalerie Kuschill) und unvergesslichen Schlagern (Stephanie Gröger-Fendt). Grüße der „Mutter der AWO“, der SPD, überbrachte MdL Herbert Woerlein. Aus dem „fernen“ Meitingen kam stv. Landrat Heinz Liebert. Heimspiel hingegen hatten Altbürgermeister Peter Schweiger und Bürgermeister Rudolf Schneider. Die Festansprache hielt AWO-Schwaben-Präsidiumsvorsitzender Dr. Heinz Münzenrieder. Darin nahm er u.a. den vermeintlich gefährlichen „Rentnerberg“ aufs Korn, der den Jüngeren angeblich das Leben schwer machen würde, und entgegnete: „Menschen haben heute im Ruhestand noch 20 oder 25 in der Regel schöne Jahre vor sich. Wer da von Vergreisung und Überalterung spricht, der hat vieles nicht kapiert. Wer die Jüngeren und die Älteren gegeneinander ausspielen will, der betreibt zudem ein unwürdiges Spiel. Eine Gesellschaft klappt nur im Miteinander der Generationen.“ Wie fit man im Alter sein kann, bewies unter den Gästen die 99-jährige Irmgard Ehrenreich, seit 70 Jahren Mitglied bei der AWO in Berlin und jetzt wohnhaft in Untermeitingen.

Muttertagsempfang im Westallgäu mit hohem Besuch

Einen Tag nach dem offiziellen Muttertag hat die Freie Wohlfahrtspflege der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern zum Muttertagsempfang in die Fachklinik Prinzregent Luitpold nach Scheidegg ins sonnige Allgäu eingeladen.

Im Freistaat gehören dazu die Arbeiterwohlfahrt, BRK, Caritas, Diakonie, Der Paritätische Gesamtverband und der Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden. Federführend für die Einladung war der Landesausschuss für Müttergenesung in Bayern (LAB). Schirmherrin ist Landtagspräsidentin Barbara Stamm.

Elly Heuss-Knapp gründete 1950 das Müttergenesungswerk. Seitdem können Frauen und Väter mit Kindern für drei Wochen in Erholung gehen. Grundlage ist das SGB (V) und mittlerweile eine Kassenleistung. Schirmherrin des Müttergenesungswerks ist immer die Frau des Bundespräsidenten. Seit der Wahl von Frank-Walter Steinmeier hat dessen Ehefrau Elke Büdenbender diese Schirmherrschaft übernommen.

Slam die Matrix

Das Königsbrunner Jugendzentrum Matrix lädt am 07. April zusammen mit der AWO in Königsbrunn und Schwaben zum ersten Königsbrunner Poetry Slam ein. Hier geht’s zu den Details…!





Erst die Gründung der Arbeiterwohlfahrt in Neu-Ulm und Augsburg (beide 1922), dann der Aufbau der AWO Schwaben (ab 1927): Als Neu-Ulmer Bürgermeister, späterer Stadtrat in Augsburg und bayerischer SPD-Landtagsabgeordneter (1924 bis 1933) legte Clemens Högg den Grundstein für die Entstehung des heutigen Spitzenverbandes der Freien Wohlfahrtpflege im bayerischen Schwaben. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten begann für den aufrechten Sozialdemokraten Högg dann ein zwölfjähriger Leidensweg der Verfolgung, Erniedrigung und körperlicher Qualen in Haftanstalten und Konzentrationslagern. Seinen Tod fand er – so wurde es von Amts wegen bestätigt – am 11. März 1945 kurz vor der Befreiung durch die Alliierten fern der bayerischen Heimat im niedersächsischen Konzentrationslager Bergen-Belsen. Anlässlich seines Todestages und im Jahre des 90. Geburtstages der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt besuchte das AWO-Schwaben-Präsidium den Ort des Schreckens und gedachte Högg mit einem ehrenden Blumengruß.

1927 wurde sie gegründet, heute ist sie eine feste Größe in der Wohlfahrtspflege: die AWO Schwaben. Dazwischen liegen exakt 90 Jahre. Der runde Geburtstag wird freilich gebührend begangen. Höhepunkt des Jubiläumsjahrs ist die Feier mit vielen engagierten Ehrenamtlichen aus ganz Schwaben im historischen Kurhaus Augsburg-Göggingen, das Herr Hofrat Hessing einst errichten ließ. Ein buntes Rahmenprogramm und die Verleihung des Engagementpreises der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt runden den Nachmittag ab.

Zum Austausch über eine landkreisübergreifende und Sprachbarrieren überwindende Zusammenarbeit mit den AWO-Ortsvereinen Kissing und Mering sowie zur Diskussion aktueller sozialer Anliegen lud die AWO Lechfeld jetzt in den historischen „Gasthof zur Brauerei Heidinger“ in Schmiechen ein. Organisiert wurde das Treffen von AWO-Schwaben und -Lechfeldvorstand Wolfgang Mayr-Schwarzenbach. Im Mittelpunkt der netten und unkomplizierten Gespräche stand dabei die gemeinsame Organisation von Veranstaltungen. Vom Präsidium der AWO Schwaben reisten zum Treffen extra auch Vorsitzender Dr. Heinz Münzenrieder, Stv. Vorsitzender Günter Vogt, Landtagsabgeordnete Dr. Simone Strohmayr und Aichach-Friedbergs Stv. Landrat Peter Feile an. Schmiechens „gastgebender“ 1. Bürgermeister Josef Wecker freute sich, seine Amtskollegen vom Lechfeld, 1. Bürgermeister Rudolf Schneider und Bürgermeister Andreas Hornung sowie Schmiechens Altbürgermeister Leo Kohlberger begrüßen zu dürfen. Die Herren Bürgermeister und die Schmiechener Stammtischgäste ließen es sich dabei aber auch nicht nehmen, der Frau Abgeordneten Strohmayr ihre Anliegen für die Region mitzugeben.

AWO Schwaben auf Augsburger Ausbildungsmesse GEZIAL vertreten

Gezial 2017

Als schwäbischer Arbeitgeber mit 3.000 hauptamtlich Beschäftigten bietet die AWO Schwaben viele Ausbildungsplätze vor allem im Bereich der Altenhilfe sowie der Kinder- und Jugendarbeit. Auch in diesem Jahr sind die AWO-Ansprechpartner am 3. Februar auf der Augsburger Ausbildungsmesse GEZIAL vertreten. Hier alle weiteren Infos: http://www.gezial-augsburg.de/

SPD-AG 60+ informiert sich bei der AWO Schwaben

Zu einem Austausch rund um aktuelle Themen der Altenhilfe kam die Arbeitsgemeinschaft 60+ der SPD im Augsburger Land jetzt mit dem Vorstand und den Bereichsverantwortlichen der AWO Schwaben zusammen. Im Mittelpunkt standen neben der Altenhilfe, auch die Personalgewinnung, die Finanzierung der Einrichtungen und Dienste der Freien Wohlfahrtspflege sowie die gemeinsamen Werte der aus der Arbeiterbewegung hervorgegangenen Organisationen. Am Beispiel des gastgebenden AWO-Seniorenheims Augsburg-Haunstetten konnte von Vorstandsvorsitzendem Dieter Egger, Altenhilfereferent Volker Fritzer und Heimleiter Robert Müller die AWO-typische Vermeidung freiheitsbeschränkender Maßnahmen anhand ganz einfacher Hilfsmittel gezeigt werden. Mit dabei auch AWO-Schwaben-Präsidiumsmitglied und Landtagsabgeordnete Dr. Simone Strohmayr.

Diese Reisen kommen von Herzen

Wer Englisch kann, hat´s oft leichter. Wo könnte man die Weltsprache besser erlernen als auf einer Sprachreise? Direkt vor Ort lässt sich der Lernstoff rund um die Uhr im Alltag anwenden. Und auch der Spaß kommt nicht zu kurz: Mit der Reise verbunden sind zahlreiche interessante Freizeitaktivitäten, bei denen man im Nu neue Freundschaften schließt.

Die Sprachreisen des Jugendwerks Württemberg e.V. in Kooperation mit der AWO Schwaben – für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren nach Großbritannien – sind hierfür das perfekte Angebot.

Freude über ein Wellnessbad im AWO-Seniorenzentrum Neu-Ulm

Mithilfe eines Zuschusses der GlücksSpirale in Höhe von knapp 9500 Euro konnte jetzt auf einem der Wohnbereiche ein Wellnessbad eingerichtet werden. Dazu wurde eines der Stationsbäder mit einer exklusiven Hubbadewanne samt Licht- und Soundsystem sowie Massagedüsen ausgestattet. Eine kleine Sitzgruppe verleiht dem Bad zudem einen wohnlichen Charakter. Die Mitarbeiter des Wohnbereichs haben sich mit Fort- und Weiterbildungen schwerpunktmässig auf die Bereiche der stillen Berührung („Silent touch"), Kurzmassagen zur Förderung der Körperwahrnehmung, Wohlfühlmassagen und Aromapflege spezialisiert. Das neue Wohlfühlbad unterstützt dieses Konzept und erhöht so die Lebensqualität der Bewohner.

Weniger Lärm – Besseres Lernen

Lärm macht nichts Gutes und Gutes macht keinen Lärm: Über eine verbesserte Akustik und ein angenehmeres Hörumfeld darf sich jetzt die AWO-Kindertagesstätte „Pumuckl“ im Augsburger Stadtteil Bärenkeller freuen. Mithilfe eines Zuschusses der GlücksSpirale in Höhe von knapp 7.700 Euro konnten dort Schallschutzmaßnahmen nach neuesten Standards durchgeführt werden, um den Lärmpegel noch weiter abzusenken und damit das psychische wie physische Wohlbefinden der Kinder und des pädagogischen Personals noch mehr zu fördern. „Kindertageseinrichtungen haben neben dem Betreuungs- und dem Erziehungsauftrag auch einen Bildungsauftrag. Wir freuen uns, dass in unserer Kita jetzt optimale Bedingungen vorherrschen, unter denen das Lernen und Spielen leicht fällt“, sagt dazu Hans Scheiterbauer-Pulkkinen, Vorstand für Kinder- und Jugendhilfe bei der AWO Schwaben.