Am 18. Juni fand dieses Jahr der Christopher Street Day (CSD) in Augsburg statt. Die AWO Schwaben hat mit Personen aus dem Haupt- und Ehrenamt auf der Parade ihre Solidarität demonstriert und die Forderungen der LSBTIQ*-Community unterstützt. Bei strahlendem Wetter zog die AWO-Gruppe laut und bunt mit weiteren 3000 Teilnehmer*innen durch die Augsburger Innenstadt. Das AWO-Zentrum für Aidsarbeit Schwaben (ZAS) war den Tag über mit einem Stand am Königsplatz vertreten und beantwortete Fragen rund um die Themen Liebe, Sex und HIV/Aids.

AWO-Schwaben-Präsidium besucht Augsburger Synagoge

Sie ist die einzige Großstadtsynagoge in Bayern, die die Zeit des Nationalsozialismus überdauerte. Und es war nicht etwa die Nachlässigkeit der damaligen Machthaber, sondern schlichtweg eine Tankstelle auf der gegenüberliegenden Straßenseite, die sie vor der Zerstörung bewahrte. Nein – der von den Nationalsozialisten zuvor im Tempelraum gelegte Brand wurde von der Augsburger Feuerwehr aus Angst vor einer Feuerkatastrophe rasch wieder gelöscht. Das Präsidium der AWO Schwaben hat jetzt der seit 1985 wieder vollständig renovierten Augsburger Synagoge, die heute wieder das Zentrum einer jüdischen Gemeinde ist und in der auch ein Jüdisches Museum untergebracht ist, einen Besuch abgestattet und sich als Teil der Erinnerungsarbeit im Rahmen einer Führung mit der Vergangenheit auseinandergesetzt. Besonders wichtig ist es den AWO-Verantwortlichen mit Präsidentin Brigitte Protschka dabei gerade in diesen Tagen, ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus und für Frieden zu setzen.

Auftakt der Veranstaltungsreihe -WISSEN TO GO-

Die AWO Schwaben hat das zehnjährige Jubiläum des Deutschen Diversity Tags am 31. Mai 2022 zum Anlass genommen, die Veranstaltungsreihe „WISSEN TO GO“ zu starten. Die Auftaktveranstaltung thematisierte die Vielfaltsdimension Geschlecht & geschlechtliche Identität.

Sozialpolitisches Engagement für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege und Erinnerungsarbeit konnte das Präsidium der AWO Schwaben bei seiner Fahrt nach Potsdam und Berlin bestens miteinander verbinden. Im Bundesarbeitsministerium brachte das Gremium seine Forderungen zu den dringend zu verbessernden Rahmenbedingungen in der Pflege ein. Die schwäbische Arbeiterwohlfahrt tritt als tarifgebundenes Unternehmen seit langem für einen notwendigen Bürokratieabbau, für eine Refinanzierung der Einführung von „Springer-Personal“ zum Ausgleich von kurzfristigen Personalausfällen und für eine gleichwertige Bezahlung von Pflegefachkräften in Krankenhäusern und Pflegeheimen ein.

Erster Frauen-Kurzfilmtag der AWO Schwaben trifft mit Filmauswahl voll ins Schwarze: Rund 100 Gäste sind begeistert und bitten um Wiederholung.
Da stockte mal der Atem, wurde ein Taschentüchlein gezückt oder herzlich gelacht. Die Bandbreite der Gefühle beim ersten Frauen-Kurzfilmtag der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Schwaben im Annahof in Augsburg spiegelte eine gelungene Filmauswahl wider. Erwin Schletterer, langjähriger AWO-Partner und Kurator unzähliger Kurzfilmprogramme, hatte mit seiner Auswahl in Abstimmung mit den AWO-Führungsfrauen voll ins Schwarze ge­troffen.

Im Rahmen der eigenen Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit unterstützt die AWO Schwaben gerne das Team des in Königsbrunn angesiedelten AWO MeerPlastik Sonderprojekts und veröffentlicht daher an dieser Stelle dessen Ausstellungseinladung:
„Das Team vom AWO MeerPlastik Sonderprojekt freut sich mega, denn die Ausstellung ‚Möwen.Müll.Und Meerjungfrauen‘ ist in Königsbrunn – Open Air, kostenloser Eintritt und im Hintergrund die Erdkugel! Zum ersten Mal im Süden Deutschlands – das ist einen Besuch wert.

Oberbürgermeister Manfred Schilder und AWO-Präsidentin Brigitte Protschka besichtigen neue Unterkunft für Geflüchtete in der Memminger Innenstadt.
(Pressemitteilung der Stadt Memmingen, Fotos: Alexandra Wehr/Pressestelle und Wolfgang Kolenda/AWO Schwaben)
Ende April sind die ersten Geflüchteten aus der Ukraine in einer neu angemieteten Unterkunft in der ehemaligen Pflegeeinrichtung der Arbeiterwohlfahrt in der Memminger Innenstadt eingezogen.

AWO-Suchtberaterin Ursula Hiller aus Mindelheim erklärt, um was es hier geht. Hören Sie doch mal rein!

Vortrag zeigt tiefe Einblicke in das filmreife Leben des Hofrats Friedrich von Hessing.

Augsburg-Göggingen. „Warum hat eigentlich noch nie jemand einen Film über ihn gedreht?“ Das fragte sich eine Besuchergruppe am Ende eines Vortrags über Hofrat Friedrich Ritter von Hessing (1838-1918), der 1868 die „Hessing’sche Orthopädische Heilanstalt“ in Göggingen gründete, sage und schreibe rund 60 000 Patienten versorgte und eine ganze Reihe prestigeträchtiger, heute denkmalgeschützter Bauwerke in Auftrag gab. „Er war ein Wohltäter und hat der Menschheit viel gegeben.

Neue Fahrräder tun gut

Pure Freude auf dem „Drahtesel“ erleben die Patient*innen der AWO-Fachkliniken für Suchtmittelabhängige in Legau und Schönau. Die GlücksSpirale förderte zehn Fahrräder für Damen (fünf davon mit Kindersitzen) und zehn weitere für Herren mit rund 8000 Euro (Gesamtkosten: ca. 10.000 Euro). Die Kliniken konnten somit ihren Bestand so erweitern, dass der Bedarf nun gedeckt werden kann. Die Nutzung der Fahrräder zielt vor allem auf den therapeutischen Aspekt des (Wieder-)Erlernens einer ausgeglichenen Freizeitgestaltung ab. Statt dem Gedanken an das Suchtmittel nachzuhängen, tut man dem Körper etwas Gutes und nimmt die Natur wahr. Ausflüge mit anderen Patient*innen und deren Kinder bieten zudem den Vorteil eines gemeinschaftlichen Erlebnisses und eines sozialen Miteinanders. „Das Angebot wurde bereits in den ersten Frühlingsmonaten sehr gut angenommen und ist auf viel positive Resonanz gestoßen, besonders nach der langen Isolationsphase durch Corona in den Wintermonaten“, sagt dazu Verwaltungsleiterin Antonia Wendl.

 

Höchst willkommene Pflegewägen

Das AWO-Seniorenheim Höchstädt freut sich über fünf neue Pflegewägen (Kostenpunkt rund 5.700 Euro), für die es seitens der GlücksSpirale eine Förderung in Höhe von knapp 4.600 Euro gab. „Gerade in der schwierigen Corona Zeit waren und sind die Pflegewägen eine große Bereicherung“, sagt Einrichtungsleiter Stefan Hintermayr. „Durch die Beschaffung der zusätzlichen Pflegewägen mithilfe der GlücksSpirale konnten die Wege zwischen den Zimmern und Funktionswägen verkürzt werden, was eine große Arbeitserleichterung für die Pflege darstellt“, ergänzt die Wohnbereichsleiterin Maria Kotzian. Die Pflegewägen werden in allen Wohnbereichen der dreistöckigen Einrichtung eingesetzt und sind somit eine willkommene Ergänzung zum bereits bestehenden Inventar.